EMPEDIA Shield: WordPress-Seiten schützen, sichern und verbinden
Das Plugin „EMPEDIA Shield – WordPress Security & Backups“ (kurz: EMPEDIA Shield) verbindet Ihre WordPress-Seiten mit Ihrem Konto. Es meldet technische Angaben (Versionen, Sicherheitseinstellungen, Liste der Plugins und Themes); die Bewertung, die Schwachstellen-Prüfung und die Überwachung übernimmt EMPEDIAcloud. Den Bereich finden Sie unter „WordPress“, sofern er für Ihre Organisation freigeschaltet ist.
Seite verbinden
- Plugin in WordPress installieren und aktivieren: unter Plugins → Neu hinzufügen nach „EMPEDIA Shield“ suchen (Verzeichnis: wordpress.org/plugins/empedia-shield, sobald freigegeben). Bis dahin laden Sie das ZIP unter WordPress → Download und installieren es über Plugin hochladen.
- In WordPress unter EMPEDIA Shield auf Mit EMPEDIAcloud verbinden klicken. Sie landen bei uns, melden sich an und bestätigen die Verbindung; danach geht es zurück in Ihr WordPress.
- Für Agenturen: Unter „WordPress → Seite verbinden“ erzeugen Sie einen Verbindungscode (gilt 30 Minuten, nur einmal). Den tragen Sie im Plugin der Kundenseite ein – dafür brauchen Sie dort keinen eigenen Zugang zu EMPEDIAcloud.
Stufen: Free, Pro und „ruht“
| Stufe | Was Sie bekommen |
|---|---|
| Free | Im Plugin ohne Konto und ohne Kosten: Sicherheits-Einstellungen („Jetzt absichern“), Anmeldeschutz (2FA, Passkeys), Dateiprüfung, Firewall, Kommentar-Verwaltung sowie Sicherungen mit Wiederherstellung, auch in eigene Speicherziele (S3-kompatibel, WebDAV, FTP/FTPS). Verbinden Sie eine Seite je Organisation kostenlos mit der Cloud, sehen Sie dort den Sicherheits-Check mit Anleitungen, Schwachstellen-Hinweise zu WordPress, Plugins und Themes, Prüfung der PHP-Version, die Ergebnisse der Dateiprüfung, den Verlauf der Änderungen und können Außen-Scans starten (sie zählen zum Scan-Kontingent Ihrer Organisation). |
| Pro | Zusätzlich die Cloud-Dienste: Erreichbarkeits-Überwachung alle 5 Minuten mit Alarmen (E-Mail, Push, Glocke), Meldung, wenn das Plugin sich nicht mehr meldet, Alarme zu neuen Administratoren und Dateibefunden, Backup-Alarme, Anmeldung mit dem EMPEDIAcloud-Konto und Backups in Ihr eigenes Cloud-Konto (Google Drive, OneDrive, Dropbox, Box, pCloud). |
| Ruht | Alle Plätze Ihres Pakets sind belegt. Die Seite bleibt verbunden, wird aber nicht ausgewertet, bis ein Platz frei wird oder Sie das Paket erweitern. Gelöscht wird nichts. |
Einen Monat kostenlos testen: Pro und die Agentur-Pakete starten mit einer kostenlosen Testphase (einmal je Organisation). Zahlungsdaten geben Sie schon beim Start an; belastet wird erst nach der Testphase, und nur, wenn Sie nicht vorher kündigen (Einstellungen → Abonnement → „Abo verwalten“; die Kündigung wirkt zum Ende der Testphase, bis dahin nutzen Sie alles weiter). Drei Tage vor dem Ende erinnern wir Sie per Benachrichtigung und E-Mail. Ein Wechsel auf ein anderes WordPress-Paket startet keine neue Testphase, die laufende wird übernommen.
Die Pro-Plätze richten sich nach Ihrem Paket (Zusatzpakete erhöhen sie). Die jeweils ältesten Verbindungen belegen zuerst die Pro-Plätze, danach die Free-Seite.
Nutzt eine Seite die Stufe Free, zeigt das Plugin auf der Plugin-Seite und im Dashboard-Widget einen kurzen Hinweis, welche Dienste zu Pro gehören, mit Link zu den Paketen. Ruht eine Seite, steht dort, was zu tun ist. Beide Hinweise lassen sich je Benutzer ausblenden (der Hinweis „ruht“ kehrt nach einer Woche zurück); sie verursachen keine zusätzlichen Anfragen.
Absicherung und Sicherheits-Check
Der Sicherheits-Check bewertet Einstellungen wie HTTPS, Sicherheitsschlüssel, ausführbare PHP-Dateien im Upload-Ordner, Datei-Editor, Debug-Protokolle, Benutzerlisten über die REST-Schnittstelle, XML-RPC oder die Zahl der Administratoren. Jeder Punkt hat eine Erklärung. Was das Plugin auf Knopfdruck setzen und wieder zurücknehmen kann, ist als „Mit Plugin absicherbar“ markiert (im Plugin unter Sicherheits-Einstellungen mit dem Knopf „Jetzt absichern“ und „Zurücknehmen“); alles andere beschreibt die Anleitung zum Selbermachen. Aus der Bewertung ergibt sich die Note „Absicherung“.
Schwachstellen
Die exakten Versionen von WordPress, Plugins und Themes werden mit der offenen Schwachstellen-Datenbank WPVulnerability abgeglichen (Lizenz CC0). Dabei erfahren die Datenbank-Betreiber nur Komponentenname und Version, nie Ihre Domain. Ein Treffer sperrt Ihre Seite nie, er ist ein Hinweis mit einer Handlungsempfehlung. Ist die Datenquelle kurz nicht erreichbar, zeigen wir den letzten bekannten Stand und kennzeichnen ihn.
Anmeldeschutz (auch ohne Konto)
Im Plugin unter EMPEDIA Shield → Anmeldeschutz. Diese Funktionen laufen nur in WordPress und brauchen keine Verbindung zu uns:
- Sperre nach Fehlversuchen: Nach zu vielen falschen Anmeldungen wird eine Adresse für eine Weile gesperrt; jede wiederholte Sperre dauert doppelt so lang. Adressen werden nie lesbar gespeichert, IPv6 wird je /64-Netz gezählt. Eigene Adressen (Büro) tragen Sie als „nie sperren“ ein. Hinter einem Proxy oder CDN wählen Sie den passenden Header, sonst sperrt ein gesperrter Besucher alle (das Plugin warnt, wenn es das vermutet).
- Zwei-Faktor-Anmeldung: Jeder Benutzer richtet auf seiner Profilseite eine Authenticator-App (Aegis, 2FAS, Google/Microsoft Authenticator) ein; dazu gibt es 8 Wiederherstellungscodes, die einmal gelten. Nach dem Passwort folgt ein zweiter Schritt; ein Code gilt nur einmal, nach 5 Fehlversuchen muss das Passwort neu eingegeben werden. XML-RPC mit Passwort wird bei Konten mit zweitem Faktor abgelehnt (Anwendungspasswörter gehen weiter).
- Passkeys: als zweiter Faktor oder zur Anmeldung ohne Passwort („Mit Passkey anmelden“ auf der Anmeldeseite). Sie nutzen die Entsperrung des Geräts (Fingerabdruck, Gesicht, PIN) und sind an die Adresse der Website gebunden – ändert sich die Domain, müssen sie neu erstellt werden. Sie brauchen https. Zum Einrichten wird das Passwort noch einmal abgefragt; der erste Passkey kommt mit Wiederherstellungscodes.
- Pflicht für Rollen: Für gewählte Rollen (z. B. Administrator) wird der zweite Faktor verlangt; bis zur Einrichtung führt WordPress auf die Profilseite.
wp-config.php (per FTP oder Hosting-Panel) define( 'EMPEDIA_CLOUD_2FA_OFF', true ); (nur der zweite Schritt aus) oder define( 'EMPEDIA_CLOUD_PROTECT_OFF', true ); (gesamter Anmeldeschutz aus) eintragen, anmelden, Zeile wieder entfernen. Administratoren können den zweiten Faktor anderer Benutzer auf deren Profilseite zurücksetzen.Der Sicherheits-Check meldet zusätzlich „Keine Sperre bei vielen falschen Anmeldungen“ und „Administratoren ohne zweiten Faktor“ (nur Zahlen, keine Namen).
Dateien: Prüfung gegen die Originale
Das Plugin vergleicht WordPress und Ihre Plugins von wordpress.org mit den offiziellen Prüfsummen, findet PHP-Dateien im Upload-Ordner und fremde Dateien in den WordPress-Ordnern und durchsucht Code ohne Prüfsummen (Premium-Plugins, Themes, mu-plugins) nach bekannten Hintertür-Mustern. Die Prüfung läuft täglich in kleinen Schritten im Hintergrund (nicht bei hoher Serverlast) und lässt sich in WordPress unter EMPEDIAcloud → Dateien sofort starten. Bei uns sehen Sie das Ergebnis im Menüpunkt Dateien.
- Es werden nur Pfade und Regel-Kennungen übertragen, nie Dateiinhalte.
- Treffer sind Hinweise zum Prüfen, keine Aussage „infiziert“. Gewollte Änderungen (eigene Anpassungen, Premium-Plugins) markieren Sie im Plugin als „erwartet“; sie werden dann nicht mehr gemeldet.
- Bei großen Installationen wird die Mustersuche bei einer Höchstzahl an Dateien beendet; das steht dann dabei. Eine saubere Prüfung ist keine Garantie.
- Das Plugin fragt dafür
api.wordpress.orgunddownloads.wordpress.orgnach den Prüfsummen (nur Version bzw. Plugin-Ordner).
Änderungen
Das Plugin meldet wichtige Änderungen sofort: neue Administratoren, Plugins und Themes (installiert, aktualisiert, aktiviert, deaktiviert, gelöscht), WordPress-Updates, neue Befunde der Dateiprüfung und abgeschlossene Sicherungen. Gemeldet werden nur die Art der Änderung und bei Plugins/Themes Ordnername und Version. Der Verlauf steht im Menüpunkt Änderungen (90 Tage). Neue Administratoren und neue Dateibefunde lösen in der Stufe Pro eine Benachrichtigung aus (Einstellung „Wichtige Änderungen“ je Seite). Backup-Plugins melden eine fertige Sicherung mit do_action( 'empedia_cloud_backup_done' );.
Anmeldung mit dem EMPEDIAcloud-Konto
In der Stufe Pro lässt sich auf wp-login.php der Knopf „Mit EMPEDIAcloud anmelden“ einschalten (Plugin → Anmeldeschutz → „Mit EMPEDIAcloud anmelden“). Die Anmeldung läuft über Ihr EMPEDIAcloud-Konto – mit allem, was es dort gibt, auch Passkeys.
- Wer darf: nur Inhaber und Administratoren der Organisation, der die Seite gehört, und – bei Kundenseiten – der Agentur. Die E-Mail-Adresse muss in EMPEDIAcloud bestätigt sein.
- Lokaler Administrator erforderlich: Auf der WordPress-Seite muss bereits ein Administrator mit derselben E-Mail-Adresse bestehen. Diese Rolle wird bei jeder Anmeldung geprüft; es werden keine Konten angelegt oder Rollen vergeben. Beim ersten Mal wird die Verbindung zum EMPEDIAcloud-Konto gemerkt; ein anderes Konto mit gleicher Adresse wird abgelehnt.
- Zustimmung: Beim ersten Mal fragt EMPEDIAcloud, ob die Seite Name und E-Mail-Adresse erhalten darf.
- Notausgang: Die Anmeldung mit Passwort bleibt immer möglich. Mit
define( 'EMPEDIA_CLOUD_SSO_OFF', true );in derwp-config.phpverschwindet der Knopf. Beim Trennen der Seite oder bei einem Wechsel in „ruht“/Free endet die Anmeldung automatisch.
Kommentare
Der Tab Kommentare im Plugin hat drei Teile:
- Abschalten: Kommentare überall, nur für bestimmte Inhaltstypen (Beiträge, Seiten, Medien …) oder nur für Inhalte, die älter sind als eine einstellbare Zahl von Tagen schließen. Auf Wunsch werden auch Pingbacks und Trackbacks abgeschaltet und vorhandene Kommentare ausgeblendet. Bei „überall aus“ verschwinden außerdem das Kommentar-Menü, die Kommentar-Feeds und die REST-/XML-RPC-Schnittstellen für Kommentare. Es wird nichts gelöscht oder umgeschrieben: Beim Ausschalten ist alles wieder da.
- Prüfen: Neue Kommentare prüft das im Plugin enthaltene Bot-Schutz-Modul (EMPEDIAcaptcha) mit einer Bot-Prüfung ohne Rätsel und – ab dem Paket „Pro“ – auf Wunsch zusätzlich mit einer Inhaltsprüfung (verdächtige Kommentare werden als Spam zurückgehalten, eindeutiger Missbrauch abgelehnt). Beides lässt sich im Tab ein- und ausschalten. Vorhandene Kommentare prüfen lässt die Inhaltsprüfung über wartende und/oder freigegebene Kommentare von Besuchern laufen; Verdächtige landen im Spam-Ordner und lassen sich wiederherstellen. Jeder geprüfte Kommentar zählt als eine Anfrage Ihres Captcha-Pakets.
- Löschen: Kommentare nach Status (Spam, Papierkorb, zur Freigabe, freigegeben), Alter und Art (nur Pingbacks/Trackbacks) endgültig löschen. Das lässt sich nicht rückgängig machen; freigegebene Kommentare löscht das Plugin nur nach ausdrücklicher Bestätigung. Große Mengen werden in Durchgängen von etwa 15 Sekunden gelöscht.
Firewall
Die Firewall im Plugin (Tab Firewall) prüft jede Anfrage sehr früh auf typische Angriffe: SQL-Injection, Skripte in Adressen und Formularen (XSS), Dateieinbindung und Pfad-Umgehung, PHP-Uploads von Besuchern, bekannte Angriffswerkzeuge, die Suche nach sensiblen Dateien (.git, .env, Sicherungen), XML-RPC-Missbrauch und zu viele Anfragen an Anmeldung und XML-RPC. Dazu kommen eigene Sperrlisten für Adressen und Länder.
- Erst beobachten: Jede Regelgruppe startet im Beobachtungsmodus. Treffer werden nur gezählt und stichprobenartig festgehalten; es wird nichts blockiert.
- Blockieren nach 72 Stunden: Eine Gruppe darf erst nach 72 Stunden Beobachtung blockieren (Antwort 403); wer früher will, bestätigt das ausdrücklich. War ein Treffer berechtigt, markieren Sie ihn – die Regel schweigt dann für dieses Feld, und EMPEDIAcloud zählt es als Fehlalarm.
- Verwaltung vor Ort: Änderungen bestätigen Sie als Administrator direkt im WordPress-Plugin. Die Cloud zeigt Zähler und Empfehlungen und kann Benachrichtigungen senden; sie schaltet die Firewall und ihre Regeln nicht. Der Cloud-Bereich verlinkt zur lokalen Firewall-Verwaltung.
- Notausgang: In WordPress lässt sich die Firewall ausschalten oder auf Beobachten stellen. Bei ausgesperrtem Zugang hilft
define( 'EMPEDIA_CLOUD_FIREWALL_OFF', true );in derwp-config.php. Eine Gruppe, die in einer Minute mehr als 300 Anfragen blockiert, hält sich selbst für 30 Minuten an. Bei jedem Fehler lässt die Firewall die Anfrage durch. - Update auf 1.9.2: Frühere Cloud-Fernvorgaben entfallen. Sofort nach dem Update gelten die zuvor lokal gespeicherten Einstellungen, auch Blockierregeln, die aus der Cloud pausiert waren. Prüfen Sie diese vor dem Update, wenn die Pause Falschmeldungen verhindern sollte.
- Früher Start: Auf Wunsch richtet das Plugin ein kleines Must-Use-Plugin ein, damit die Firewall vor allen anderen Plugins läuft.
- Datenschutz: IP-Adressen werden nicht gespeichert. Die Cloud erhält nur Zähler je Regel und Tag, keine Anfrageinhalte. Angemeldete Personen (Redakteure, Shop-Verwaltung) werden an ihren Eingaben nicht geprüft.
Die Firewall ersetzt keine Aktualisierung von Plugins und kein Hosting-seitiges WAF; sie fängt typische Angriffsmuster ab. Ihre Wirkung ist gemessen: docs/wordpress-plugin/firewall-messung.md.
Bot-Schutz für Formulare
EMPEDIAcaptcha ist als Modul in EMPEDIA Shield enthalten – es gibt kein zweites Plugin. Im Plugin unter Bot-Schutz aktivieren Sie es mit einem Klick: Die Schlüssel für die Domain werden in der Cloud angelegt und eingetragen – nichts muss kopiert werden. Es gelten die Grenzen Ihres Captcha-Pakets (Domains, Anfragen); der Bereich muss für Ihr Konto freigegeben sein. Mehrere WordPress-Seiten derselben Domain bekommen je eine eigene Anbindung, damit „Schlüssel erneuern“ keine andere Seite trifft. Wer vorher das eigenständige Plugin EMPEDIAcaptcha nutzte, deaktiviert es nach dem Wechsel zu EMPEDIA Shield.
Backups und Backup-Speicher
Das Plugin sichert Dateien und Datenbank in Schritten per WP-Cron und stellt sie auf Wunsch wieder her. Sichern und Wiederherstellen auf dem eigenen Server der Seite sowie in eigene Speicherziele (S3-kompatibler Speicher, WebDAV, FTP/FTPS) sind in jeder Stufe kostenlos und funktionieren ohne Verbindung zu EMPEDIAcloud. Zusätzlich gibt es einen eigenen Backup-Speicher bei uns (Speicherpaket, ab 25 GB):
- Eigene Zone je Paket: Für jedes gebuchte Paket legen wir eine eigene Speicherzone bei unserem Partner bunny.net an (Rechenzentren in Europa, Standard Deutschland). Deren Zugang gilt nur für Ihre Seite. Ein Paket gilt für eine Seite; mit der Option „zweite Kopie“ liegt eine Kopie zusätzlich in einer weiteren europäischen Region.
- Einrichten: Unter WordPress → Seite → Backups ein Paket buchen und Speicher einrichten wählen, oder im Plugin unter Backups das Ziel „EMPEDIAcloud-Speicher“. Voraussetzung: die Seite ist verbunden und die Domain bestätigt.
- Immer verschlüsselt: Das Plugin verschlüsselt jedes Backup, bevor es die Seite verlässt; das ist bei diesem Ziel nicht abschaltbar. Eine Kopie des Schlüssels verwahren wir verschlüsselt und geben sie nur an Ihre verbundene Seite und an Administratoren Ihrer Organisation heraus. Unter Backups → Schlüssel anzeigen können Sie ihn nach einer Bestätigung anzeigen oder als Datei laden und sicher aufbewahren; jeder Zugriff wird protokolliert und ist in der Liste sichtbar.
- Nutzung und Kosten: Die Seite zeigt die belegte Größe und den Verlauf der letzten 30 Tage. Ab 80 % und bei 100 % warnen wir einmal im Monat. Was im Monatsdurchschnitt über dem Paket liegt, wird je angefangenem GB zum Verbrauchspreis vom Guthaben abgebucht (Preis siehe Backups → Speicherpakete).
- Paket endet: Neue Backups werden gesperrt, vorhandene bleiben in einer Karenzzeit (Standard 30 Tage) lesbar und herunterladbar; wir erinnern 14, 7 und 1 Tag vor Ablauf. Buchen Sie in dieser Zeit wieder ein passendes Paket, läuft der Speicher unverändert weiter. Danach werden Zone, Backups und der verwahrte Schlüssel unwiderruflich gelöscht.
Backups: Orte, Fortschritt und Löschen
Der Reiter „Backups“ zeigt eine Liste aller Backups mit den Orten, an denen jedes liegt: Dieser Server und jedes Speicherziel. Die Liste gleicht sich mit den Speicherzielen ab; ist ein Ziel gerade nicht erreichbar, steht ein Hinweis, und es gilt, was zuletzt bekannt war.
- Welche Ziele bekommen Backups? Jedes Ziel hat den Schalter Neue Backups hier ablegen und eine eigene Zahl für die aufzubewahrenden Backups (leer = Standard aus den Einstellungen). Das erste Speicherziel erhält neue Backups automatisch, jedes weitere Ziel startet ausgeschaltet – Sie entscheiden, ob mehrfach gesichert werden soll. Der EMPEDIAcloud-Speicher erhält neue Backups immer.
- Kopie auf dem Server: Sobald ein Speicherziel das Backup enthält (das Plugin liest es zur Kontrolle wieder), wird die Kopie auf dem Server entfernt, um Platz zu sparen. Die Option Zusätzlich eine Kopie auf diesem Server behalten verhindert das. Schlägt ein Upload fehl, bleibt die Kopie, und Erneut hochladen wiederholt ihn.
- Fortschritt: Während eine Sicherung oder Wiederherstellung läuft, zeigt der Reiter einen Fortschrittsbalken mit den Schritten (Datenbank, Dateien, Packen, Verschlüsseln, Hochladen bzw. Herunterladen, Entschlüsseln, Sicherheitskopie, Dateien, Datenbank). Alles andere auf dem Reiter ist gesperrt, auch serverseitig. Lassen Sie die Seite geöffnet, bis sie fertig ist; nach einer Wiederherstellung kann eine erneute Anmeldung nötig sein.
- Löschen: Der Dialog fragt, wo gelöscht wird (Dieser Server, jedes Speicherziel – standardmäßig überall). Ein Backup, das überall gelöscht ist, lässt sich nicht wiederherstellen.
- Speicherplatz: Vor jedem Upload prüft das Plugin, wie viel Platz im Speicherziel frei ist (Google Drive, OneDrive, Dropbox, Box, pCloud sowie WebDAV und FTP, sofern der Server den freien Platz meldet; bei S3 ist das nicht möglich). Reicht der Platz nicht, werden zuerst Backups gelöscht, die über die eingestellte Aufbewahrung hinausgehen, danach weitere ältere – das neueste vorhandene Backup bleibt immer erhalten. Passt das neue Backup trotzdem nicht, startet der Upload nicht; eine Meldung nennt den betroffenen Speicher, und die Kopie auf dem Server bleibt. Wurden Backups zum Platzschaffen entfernt, steht das ebenfalls in einer Meldung.
- Meldungen zu Sicherung, Upload und Wiederherstellung lassen sich wegklicken; eine neue Sicherung zeigt wieder eine neue Meldung.
Backups im eigenen Cloud-Konto (ab Pro)
Ab der Stufe Pro kann das Plugin Backups auch in Ihr eigenes Konto bei Google Drive, Microsoft OneDrive, Dropbox, Box oder pCloud legen. Unter Backups → Ziel hinzufügen wählen Sie den Anbieter, melden sich beim Anbieter an und erlauben den Zugriff; danach kehren Sie zum Plugin zurück.
- Nur ein eigener Ordner: Das Plugin darf nur im Ordner „EMPEDIAcloud Backups“ lesen und schreiben (bei Google Drive nur Dateien, die es selbst angelegt hat; bei OneDrive und Dropbox im App-Ordner). Andere Dateien Ihres Kontos sind nicht sichtbar.
- Schlüssel und Zugang bleiben bei Ihnen: Der Tausch der Anmeldung läuft einmalig über unsere Server, weil die App-Zugangsdaten bei uns liegen. Die Zugangsdaten zu Ihrem Konto (Tokens) übergeben wir danach genau einmal an Ihre Seite und speichern sie nicht. Das Plugin legt sie verschlüsselt ab; Erneuerungen laufen über unsere Server, ohne dass wir Ihre Dateien sehen. Die Backups selbst gehen direkt von Ihrer Seite zum Anbieter.
- Neu verbinden: Widerrufen Sie den Zugriff beim Anbieter oder läuft er ab, zeigt das Plugin „neu verbinden“ an; bis dahin laufen die übrigen Ziele und die lokale Sicherung weiter. Bei pCloud laufen die Zugriffs-Tokens nicht ab.
- Verschlüsselung: Wir empfehlen, die Verschlüsselung der Backups eingeschaltet zu lassen (Standard), denn die Anbieter speichern sonst lesbare Daten Ihrer Website.
- Trennen: Das Ziel im Plugin entfernen löscht nur dessen Einstellungen auf Ihrer Seite. Den Zugriff selbst widerrufen Sie in den Sicherheitseinstellungen Ihres Kontos beim Anbieter.
Installation und Updates
EMPEDIA Shield wird im WordPress-Plugin-Verzeichnis veröffentlicht: Installation und Updates laufen über WordPress selbst (Plugins → Neu hinzufügen, Updates in der normalen Update-Anzeige, auf Wunsch automatisch über Automatische Updates aktivieren in der Pluginliste). Einen eigenen Update-Weg von uns gibt es nicht mehr. Solange das Plugin noch nicht im Verzeichnis freigegeben ist, finden Sie in der Cloud unter WordPress → Download das ZIP zum Hochladen.
Früheres Plugin: Seiten mit den früheren Plugins „EMPEDIAcloud“ (1.6.x) oder „EMPEDIAcaptcha“ (1.0.x) laufen bis zur Umstellung unverändert weiter, bekommen aber keine neuen Versionen mehr. Die Seitenliste und die Seite der WordPress-Installation weisen darauf hin; installieren Sie EMPEDIA Shield, verbinden Sie die Seite und löschen Sie danach die alten Plugins.
Welche Daten das Plugin sendet
- Versionen von WordPress, PHP, Datenbank, Plugins und Themes mit Name und Kennung (Slug).
- Sicherheitsrelevante Einstellungen als Ja/Nein-Werte, die Zahl der Administratoren und wie viele davon einen zweiten Faktor haben.
- Ergebnis der Dateiprüfung (Pfade und Regel-Kennungen) und Änderungen (Art, Ordnername, Version).
- Beim Verbinden eines Cloud-Kontos (Google Drive, OneDrive, Dropbox, Box, pCloud): der Anmelde-Code und später das Erneuerungs-Token Ihres Kontos, nur für den Tausch beim Anbieter – wir speichern sie nicht.
- Mit dem Backup-Speicher: der Hauptschlüssel der Verschlüsselung (bei uns verschlüsselt verwahrt) und die Zugangsdaten der Zone werden abgerufen – die Backups selbst gehen verschlüsselt direkt vom Plugin an den Speicher, nicht über unsere Server.
- Nicht übertragen werden Seiteninhalte, Beiträge, Besucherdaten, Benutzernamen, E-Mail-Adressen oder Passwörter.
Das Zugangs-Token des Plugins kann nur die Plugin-Schnittstelle benutzen – es ist kein Zugang zu Ihrem Konto. Es wird bei uns ausschließlich als Prüfsumme gespeichert. Beim Trennen oder Neu-Verbinden endet das alte Token sofort.
Status der Sicherung und Meldungen
Das Plugin meldet nur eine kleine Zusammenfassung: Zeitplan, Zeitpunkt und Größe der letzten erfolgreichen Sicherung, Fehlercode, Zahl der Sicherungen auf dem Server und je Speicherziel nur die Art (zum Beispiel S3 oder Dropbox) und ob der letzte Upload geklappt hat. Zugangsdaten, Server-Adressen, Ordner und Dateinamen verlassen Ihre Seite nicht. Im Reiter Backups zeigt die Karte Status der Sicherung eine Ampel, die Ziele und die letzte Wiederherstellung; in der Seitenliste steht die Ampel in der Spalte Sicherung.
- In Ordnung: die letzte Sicherung ist erfolgreich und nicht zu alt.
- Überfällig: bei täglichem Zeitplan seit mehr als 2 Tagen, bei wöchentlichem seit mehr als 9 Tagen kein Erfolg (ohne Zeitplan: mehr als 14 Tage). Wir melden das nur, wenn ein Zeitplan aktiv ist.
- Fehlgeschlagen / Teilweise: der letzte Lauf ist gescheitert, oder die lokale Sicherung war erfolgreich, der Upload in ein Speicherziel aber nicht.
- Noch keine: der Zeitplan ist aktiv, es gibt aber noch kein Backup (Meldung erst nach einer Schonfrist). Ist der Zeitplan aus und wurde nie gesichert, gibt es nur einen Hinweis.
Benachrichtigungen (Stufe Pro, Einstellung Sicherung je Seite): bei Fehlern und Überfälligkeit je Ursache einmal, bei Besserung eine Entwarnung in der Glocke. Hat die Seite sich seit mehr als 36 Stunden nicht gemeldet, melden wir stattdessen die Plugin-Stille.
Benachrichtigungen
Pro Seite wählen Sie, ob Sie bei Ausfall, Wiederkehr, Plugin-Stille, wichtigen Änderungen und Sicherungsproblemen informiert werden. Die Meldungen erscheinen in der Glocke, je nach Ihrer Einstellung auch per E-Mail oder als Push-Nachricht (siehe Benachrichtigungen).
Trennen
Unter WordPress → Seite → Einstellungen → Verbindung trennen oder im Plugin. Das Token verliert sofort seine Gültigkeit und der Platz im Paket wird frei. Die Seite selbst bleibt unverändert; Sie können sie jederzeit wieder verbinden.