FAQ — Überwachen

Das Monitoring meldet sich, wenn etwas nicht stimmt: bei ausgefallenen Websites, auffälligen Servern, ausbleibenden Cronjobs, Problemen mit E-Mail-Zustellung oder Einbrüchen in den Suchmaschinen. Hier die Antworten zu Einrichtung, Alarmen und Daten.

Häufige Fragen zu Monitoring und Alarmen

  • Websites: Erreichbarkeit, Antwortzeit, Zertifikat, Domain-Ablauf, Inhalt (Stichwort) und Ports sowie Spam-Listen, siehe Websites überwachen
  • Server: Last, Speicher, Festplatten, Dienste und Updates über einen Agenten, siehe Server überwachen
  • Heartbeats: Cronjobs, Backups und Skripte, die sich bei uns melden
  • E-Mail-Sicherheit: DMARC- und TLS-RPT-Berichte Ihrer Domains
  • Suchmaschinen: Google- und Bing-Daten sowie Core Web Vitals

Welche Prüfarten Ihr Paket enthält, steht auf der Preisseite.

Websites werden höchstens im Minutentakt geprüft, das genaue Intervall richtet sich nach Ihrem Paket. Server-Agenten melden je nach Paket alle 30 Sekunden bis 5 Minuten, das Intervall lässt sich je Server anpassen, aber nicht unter den Wert Ihres Pakets senken. Heartbeats gelten als überfällig, wenn die Meldung länger ausbleibt als Intervall plus Karenzzeit.

Über E-Mail, Webhook, Slack, Microsoft Teams, Discord und SMS, je nachdem, welche Kanäle Ihr Paket enthält. Sie legen je Monitor fest, wer wann benachrichtigt wird. Ein Alarm kommt beim Wechsel in den Fehlerzustand, eine Entwarnung beim Wechsel zurück. Mit der Testnachricht prüfen Sie jeden Kanal vorab. Jede Alarm-Mail enthält einen Abmeldelink, mit dem sich Empfänger selbst abmelden können.

Ein Teil der SMS ist im Paket enthalten. Darüber hinaus wird jede SMS vom Guthaben abgebucht, den aktuellen Preis zeigt Ihnen die Seite Guthaben. Ohne ausreichendes Guthaben oder Kontingent versenden wir keine SMS, E-Mail und die übrigen Kanäle laufen weiter. SMS gehen nur an bestätigte Mobilnummern.

In der Serveransicht kopieren Sie den fertigen Befehl und führen ihn auf dem Server aus: unter Linux als root, unter Windows in einer PowerShell als Administrator. Der Agent richtet sich selbst ein, meldet sich regelmäßig und aktualisiert sich bei Bedarf. Der Server erscheint nach der ersten Meldung als aktiv. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung steht unter Server überwachen.

Löschen Sie den Server in der Oberfläche. Der Agent deinstalliert sich dann bei seiner nächsten Meldung selbst, einschließlich seines Zeitplans und seiner Dateien. Der Server wird sofort aus Liste und Kontingent entfernt und löst keine Alarme mehr aus. Auf Wunsch können Sie den Agenten auch von Hand entfernen, die Befehle zeigt der Löschdialog.

Ein Heartbeat überwacht Aufgaben, die regelmäßig laufen sollen, zum Beispiel Backups oder Cronjobs. Ihr Job ruft am Ende eine für ihn erzeugte Adresse auf. Bleibt der Aufruf aus, gibt es einen Alarm. Meldet der Job einen Fehler, hängen Sie /fail an die Adresse oder übergeben einen Beendigungscode. Beispiele für curl, PHP, Python und Node.js zeigt die Detailseite, mehr in der Anleitung Heartbeat.

Sie legen die Domain an und tragen im DNS eine Berichts-Adresse von uns in den DMARC-Eintrag ein, bei Bedarf auch für TLS-RPT. Die Oberfläche führt Sie durch die Schritte und prüft den Eintrag selbst. Danach werten wir die eingehenden Berichte aus und warnen, wenn Absender ohne Authentifizierung auftauchen oder die Erfolgsquote fällt. Berichte bewahren wir 13 Monate auf, IP-Adressen werden nach 90 Tagen gekürzt. Details in E-Mail-Sicherheit & DMARC.

Für Google tragen Sie die angezeigte Adresse unseres Dienstkontos in Ihrer Search Console als Nutzer mit eingeschränkten Rechten ein, danach gleichen wir ab. Für Bing hinterlegen Sie den API-Schlüssel aus den Bing Webmaster Tools. Verbinden lassen sich nur Domains, deren Inhaberschaft Sie nachgewiesen haben. Core Web Vitals kommen aus echten Besucherdaten und sind unabhängig davon abrufbar. Siehe Suchmaschinen & Core Web Vitals.

Ja. Verknüpfen Sie eine Website mit dem Server, auf dem sie läuft. Bei einem Ausfall nennt der Alarm dann eine mögliche Ursache, zum Beispiel einen offline gegangenen oder überlasteten Server, und der Server-Alarm führt die betroffenen Websites auf.

Verläufe und Protokolle bleiben bis zu 400 Tage gespeichert. Wie weit die Oberfläche zurückreicht, richtet sich nach Ihrem Paket. Einzelmeldungen von Heartbeats bewahren wir 30 Tage auf, die Tageszählung 400 Tage.