DNS-Zonen und Weiterleitungen
Der Zonen-Editor zeigt die DNS-Einträge Ihrer Domain live und lässt sie direkt in der Tabelle bearbeiten. Änderungen werden gesammelt und erst mit „Speichern“ übernommen.
Zone öffnen
Über Domains → Zonen oder in der Domain-Detailseite über „Zone bearbeiten“. Die Seite hat die Bereiche Übersicht, Resource Records und SOA.
Einträge bearbeiten
Felder direkt in der Tabelle ändern. Die Zeile färbt sich gelb.
„Resource Record(s) anlegen“ öffnet einen Dialog, in dem Sie mehrere Zeilen auf einmal erfassen. Neue Zeilen stehen oben in Grün und sind ebenfalls bearbeitbar; das X nimmt sie zurück.
Das Papierkorb-Symbol nach Sicherheitsabfrage; die Zeile wird rot und durchgestrichen, „Rückgängig“ holt sie zurück.
Die Leiste „n ungespeicherte Änderungen“ bietet „Verwerfen“ und „Speichern“. Erst Speichern schreibt alle Änderungen gemeinsam in die Zone.
Unterstützt sind A, AAAA, ALIAS, CAA, CNAME, HINFO, MX, NAPTR, NS, PTR, SRV und TXT. Eine Priorität gibt es nur bei MX, SRV und NAPTR. Die Liste lässt sich nach Typ filtern, durchsuchen und sortieren.
Haupt-IP-Adresse
Die A-Adresse der Domain selbst steht in der Zone als eigenes Feld, in der Tabelle als erste Zeile „(Haupt-IP-Adresse)“. Dort ändern Sie nur Wert und TTL; sie lässt sich nicht löschen.
SOA
Der Bereich SOA zeigt Seriennummer, Aktualisierungs- und Ablaufzeiten der Zone. Die Seriennummer wird bei jeder Änderung automatisch erhöht.
Prüfung und Warnungen
Jede Änderung wird vor dem Speichern geprüft: Ein CNAME darf nicht zusammen mit einem anderen Eintrag am selben Namen stehen und nicht am Namen der Domain selbst (dort nutzen Sie die Haupt-IP oder ALIAS). SRV, CAA und TXT werden auf ihre Form geprüft; TLSA und SSHFP gibt es nur bei aktivem DNSSEC. Die Nameserver-Einträge der Domain ändern Sie unter „Nameserver“, nicht in der Zone. Entfernen Sie den letzten MX-Eintrag, den SPF-Eintrag oder die IP der Domain, bekommen Sie nach dem Speichern eine Warnung – gespeichert wird trotzdem, falls Sie das so wollen.
Änderungen zurücknehmen
Im Menü Änderungen steht jede Änderung an der Zone mit Zeitpunkt, Urheber und den betroffenen Einträgen. „Zurücknehmen“ macht sie rückgängig: Hinzugefügtes wird entfernt, Entferntes wieder angelegt, die Haupt-IP kehrt zurück. Wurde ein Eintrag inzwischen anders geändert, bleibt er unberührt und Sie werden darauf hingewiesen.
Import und Export
Im Menü Import & Export laden Sie die Zone als Zonendatei (BIND-Format) herunter, z. B. als Sicherung. Beim Import fügen Sie Einträge im selben Format ein und sehen zuerst eine Vorschau: was neu ist, was schon existiert, was ungültig ist und welche Arten (z. B. SOA) nicht übernommen werden. Erst „Neue Einträge übernehmen“ schreibt sie in die Zone.
Zone anlegen
Liegt eine Domain auf unseren Nameservern, hat aber noch keine Zone, erscheint in der Domain-Detailseite der Menüpunkt Zone anlegen. Vorlagen: leere Zone, Website auf einem Server (Ihre IP-Adresse, www wird mit angelegt) und E-Mail mit Microsoft 365 (MX, SPF und Autodiscover; ein Bestätigungs-TXT von Microsoft ist optional). Alle Einträge lassen sich danach ändern.
Weiterleitungen
Unter Weiterleitungen leiten Sie eine Adresse auf ein Ziel um. Es gibt zwei Arten:
- Domain: Quelle (Domain oder Subdomain), Ziel-URL und Modus – HTTP/HTTPS (die Adresse im Browser wechselt auf das Ziel) oder Frame (die Quelladresse bleibt sichtbar).
- E-Mail: eine einzelne Adresse (
info@beispiel.de) oder alle Adressen der Domain (@beispiel.de, Catch-all) auf eine Zieladresse.
Weiterleitungen laufen über den Weiterleitungsserver unseres Domain-Anbieters. Damit sie wirken, muss das DNS darauf zeigen: bei Webweiterleitungen der Name auf dessen Adresse, bei E-Mail der MX und ein SPF-Eintrag mit dem Include des Anbieters. Liegt die Domain auf unseren Nameservern, erledigt das „DNS-Einträge automatisch setzen“ für Sie. Achtung bei E-Mail: dabei wird der bisherige MX der Domain ersetzt; E-Mails der Domain laufen dann über die Weiterleitung. Bei anderen Nameservern zeigen wir Ihnen, was Sie selbst eintragen müssen.
Gut zu wissen
- Änderungen an DNS-Einträgen werden im Prüfprotokoll und im Änderungsprotokoll der Zone festgehalten.
- Bis neue Einträge weltweit sichtbar sind, kann es je nach TTL einige Minuten bis Stunden dauern.
- Ungültige Werte (z. B. ein Domainname im A-Eintrag) werden vor dem Speichern abgelehnt.